Zum Groß­alarm wur­den etwa 150 Ein­satz­kräf­te des Land­krei­ses Forch­heim am Neu­jahrs­tag geru­fen. Gegen 11:00 Uhr geriet das Silo eines Betrie­bes in Elsen­berg in Brand. Beim Inhalt han­del­te es sich um cir­ca 36 Ton­nen Press­rück­stän­de der orts­an­säs­si­gen Ölmühle.

Gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren wur­den mit­tels Ein­satz­stich­wort “B4” auch die Fach­be­ra­ter der THW-Orts­ver­bän­de aus Forch­heim und Kircheh­ren­bach alar­miert. Schnell wur­den unse­re Schnell­ein­satz­grup­pe mit dem LKW-Kip­per der Fach­grup­pe Notversorgung/Notinstandsetzung sowie der LKW-Kip­per des Orts­ver­ban­des Kircheh­ren­bach hin­zu­ge­ru­fen. Die Brand­last muss­te zunächst aus dem Silo ent­fernt und abtrans­por­tiert werden.

Gleich­zei­tig waren die Feu­er­weh­ren aus Pinz­berg, Gos­berg, Kers­bach, Reuth, Doben­reuth, Kun­reuth, Wie­sent­hau, Eber­mann­stadt, Forch­heim und Bai­ers­dorf mit dem Löschen beschäf­tigt. Die Was­ser­ver­sor­gung stell­te sich pro­ble­ma­tisch dar, wes­halb Tank­lösch­fahr­zeu­ge im Pen­del­ver­kehr Was­ser von ent­fern­ten Hydran­ten zur Ein­satz­stel­le brach­ten. Außer­dem konn­te eine lan­ge Schlauch­lei­tung von Doben­reuth nach Elsen­berg ver­legt wer­den. Nach­dem der Groß­teil des Inhal­tes ent­fernt war, konn­te unter Atem­schutz ein Zugang zum Silo geschaf­fen und der Brand unter Zuhil­fe­nah­me von Schaum­mit­tel gelöscht werden.

Die BRK Bereit­schaft Forch­heim küm­mer­te sich um die Ver­pfle­gung der Anwe­sen­den mit Heiß­ge­trän­ken, Schasch­liktopf und Kartoffelsuppe.

Gegen 16.00 Uhr war der Ein­satz für uns been­det. Wei­te­re Ein­satz­op­tio­nen wie der nach­ge­rück­te Beleuch­tungs­satz samt 50 kVA-Strom­ag­gre­gat wur­den nicht mehr benö­tigt. In der Unter­kunft wur­de dann die Ein­satz­be­reit­schaft wie­der hergestellt.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.