Am Nach­mit­tag des 28. Janu­ar 2021 bemerk­ten Mit­ar­bei­ter einer ansäs­si­gen Fir­ma einen star­ken Ölfilm auf der Aisch, wor­auf­hin gegen 15.00 Uhr zunächst die Fach­be­ra­ter der THW-Orts­ver­bän­de Forch­heim und Kircheh­ren­bach gemein­sam mit der Feu­er­wehr Hal­lern­dorf alar­miert wur­den. Eini­ge Zeit spä­ter gin­gen schließ­lich auch die Mel­der für die Schnell­ein­satz­grup­pe des Orts­ver­ban­des Forch­heim sowie die Feu­er­weh­ren aus Trails­dorf und Schlam­mers­dorf.

Nach ers­ter Erkennt­nis hat ein geplatz­ter LKW-Hydrau­lik­schlauch den Ein­satz ver­ur­sacht. Das aus­ge­tre­te­ne Öl gelang über die Stra­ßen­ent­wäs­se­rung in den Fluss. Wäh­rend sich die Feu­er­wehr um die Ölbin­dung auf der Stra­ße küm­mer­te, spül­te eine Fach­fir­ma die Roh­re des Ober­flä­chenka­nals und besei­tig­te letz­te Rückstände.

Für etwa 20 THW-Ein­satz­kräf­te galt es daher, gemein­sam mit den Frei­wil­li­gen der Feu­er­weh­ren, die Ölsper­re des Land­krei­ses Forch­heim auf dem Fließ­ge­wäs­ser zu instal­lie­ren. Hier­zu wur­den an der Ein­trittst­stel­le in die Aisch mit­tels eines Schlauch­boo­tes Ölschlän­gel ange­bracht. Im wei­te­ren Ver­lauf wur­den wei­ter fluss­ab­wärts etwa 70 Meter Ölsper­re des Land­krei­ses ein­ge­zo­gen. Die­se dop­pel­te Sper­re soll­te sicher­stel­len, dass auch kein Öl in die Reg­nitz gelan­gen und Umwelt­schä­den anrich­ten konnte.

Drei Tage spä­ter, am 31. Janu­ar 2021, unter­stütz­ten die Feu­er­weh­ren aus Trails­dorf und Schlam­mers­dorf die THW-Hel­fer erneut. Dies­mal ging es um den Rück­bau der Ölsper­re, wel­che für die Zeit in der Aisch ver­weil­te, um auch die letz­ten Res­te des Hydrau­lik­öls aufzufangen.

Fotos: THW/Philipp Schildt, THW/Patrick Hoch, Kreis­feu­er­wehr­ver­band Forchheim