Bei Bau­ar­bei­ten an der Bahn­stre­cke wur­de am 07. Febru­ar ein Strom­zu­lei­tungs­ka­bel aus der Ver­tei­lung geris­sen und sorg­te bei rund 4800 Haus­hal­ten für tote Tele­fon-und Inter­net­lei­tun­gen sowie bei vie­len Han­dy­nut­zer für ruhi­ge Stunden.
Fünf Hel­fer des THW Forch­heim mach­ten sich gegen 22 Uhr mit der Netz­er­satz­an­la­ge 50 kVA auf den Weg zum Bahn­hofs­ge­län­de, um die Strom­ver­sor­gung pro­vi­so­risch wiederherzustellen.
Um 0:10 Uhr konn­ten alle Sys­te­me von Voda­fone wie­der hoch­fah­ren und auch die Signa­le auf der ICE-Stre­cke funk­tio­nier­ten Dank der Bat­te­rie­puf­fe­rung und der Ein­spei­sung ohne Unterbrechung.
Damit das Aggre­gat zuver­läs­sig durch­läuft, beka­men wir durch unse­ren Nach­bar­orts­ver­band Kircheh­ren­bach Unter­stüt­zung. Durch die mobi­le Die­sel­tank­an­la­ge der Fach­grup­pe Logistik/Materialerhaltung wur­den ca. 500l getankt.Insgesamt wur­den in 150 Stun­den 940 kWh gene­riert. Am Mon­tag den 12.02 wur­den der Ein­satz schließ­lich beendet.

Die Fach­grup­pe Mate­ri­al­erhal­tung des THW Kircheh­ren­bach besitzt zwei der Dieseltankanlagen.Diese haben ein Fas­sungs­ver­mö­gen von 450 l. Ähn­lich wie im aktu­el­len Fall kann sie bei grö­ße­ren Scha­dens­la­gen oder über­ört­li­chen Ein­sät­zen genutzt wer­den um Fahr­zeug oder Aggre­ga­te zu betan­ken. Außer­dem küm­mern sie sich in Ein­sät­zen um die Instand­hal­tung und Repa­ra­tur von Gerä­ten und Fahrzeugen.