Bereits drei stun­den nach dem Ein­satz zur Per­so­nen­su­che am Main-Donau-Kanal in Forch­heim, wur­de um kurz vor Vier Uhr am Sonn­tag­mor­gen das THW erneut an den Main-Donau-Kanal alar­miert. Der Bau­fach­be­ra­ter des THW Forch­heim wur­de durch die Inte­grier­te Leit­stel­le Nürn­berg zum Ein­satz geru­fen, dies­mal nach Erlan­gen.

Ein Per­so­nen­schiff war mit einem Brü­cken­bau­werk in der Nähe von Erlan­gen kol­li­diert. Dabei kamen zwei Per­so­nen ums Leben. An Bord waren rund 200 Fahr­gäs­te und 50 Besat­zungs­mit­glie­der. Zusam­men mit der Feu­er­wehr errich­te­ten rund 30 THW-Kräf­te aus Erlan­gen einen pro­vi­so­ri­schen Steg, um die Gäs­te des Hotel­schif­fes und die Crew zu eva­ku­ie­ren.

Den Behelfs­steg hoben die THW-Hel­fe­rin­nen und ‑Hel­fer mit Krä­nen zwi­schen das Schiff und das Ufer. Dar­über ret­te­ten sie die Insas­sen des Schif­fes. Der THW-Bau­fach­be­ra­ter aus Forch­heim konn­te an dem Brü­cken­bau­werk kei­ne wesent­li­chen Schä­den fest­stel­len, sodass die THW-Kräf­te anschlie­ßend die Trüm­mer­tei­le des Füh­rer­stan­des absenk­ten. Ins­ge­samt waren rund 200 Ein­satz­kräf­te des Ret­tungs­diens­tes, der Feu­er­wehr, der Poli­zei und des THW vor Ort im Ein­satz.