Mit den Fol­gen eines Unwet­ters hat­ten die Hel­fer des THW Forch­heim und Kircheh­ren­bach am Frei­tag­nach­mit­tag zu kämp­fen: Ein Gewit­ter ent­lud inner­halb kür­zes­ter Zeit mehr als 40 Liter Regen und Hagel pro Qua­drat­me­ter im Land­kreis. Beson­ders hart traf es einen Super­markt an der Bam­ber­ger Stra­ße, des­sen gro­ße Ver­kaufs­flä­che im Kel­ler­ge­schoss bis zu 10 cm hoch über­schwemmt wur­de. 

Kurz nach Ein­tref­fen am Ein­satz­ort stell­te sich her­aus, das man ledig­lich der über­for­der­ten Kana­li­sa­ti­on und dem voll­ge­lau­fe­nen Auf­zugs­schacht mit Pum­pen zu Lei­be rücken konn­te. Dazu wur­de die Hoch­leis­tungs­pum­pe Han­ni­bal in Stel­lung gebracht, wel­che zur Ent­las­tung des Kanal­sys­tems Was­ser vom Kel­ler ein Stock­werk höher beför­der­te. In dem meh­re­re 1000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Ver­kaufs­are­al war der Was­ser­stand aller­dings zu nied­rig für Tauch­pum­pen, so dass mit Hand­ar­beit das Was­ser aus dem Gebäu­de gescho­ben wer­den muss­te. 

Zur Unter­stüt­zung zog der Orts­ver­band Forch­heim nach kur­zer Zeit noch Ein­satz­kräf­te aus dem Nach­bar­orts­ver­band Kircheh­ren­bach hin­zu. Die konn­ten zudem zwei Pum­pen für nied­ri­ge Was­ser­stän­de zum Ein­satz brin­gen. Gemein­sam gelang es in mühe­vol­ler Arbeit, die Was­ser­mas­sen aus den Gän­gen an den Aus­gang zu schie­ben. 

Zeit­gleich wur­de das THW noch zu ande­ren Ein­satz­stel­len geru­fen: Ein Möbel­haus, eine Gast­stät­te und ein Imbiss hat­ten mit den Was­ser­mas­sen zu kämp­fen. Dazu kam noch ein Baum, der durch Wind­bö­en abge­knickt war und auf einem Haus zum lie­gen kam. Mit dem Kran des 3‑Achs LKW gesi­chert, wur­de der Pflau­men­baum von den Ein­satz­kräf­ten gefällt.