Ein geöff­ne­tes Ven­til war die Ursa­che eines Ölfilms in einem Bach­lauf bei Elsen­berg, der einen Ein­satz des Tech­ni­schen Hilfs­werks Forch­heim not­wen­dig mach­te. 

Ein Unter­neh­mer woll­te die Tanks eines Maschi­nen­raums mit Treib­stoff befül­len. Durch das geöff­ne­te Ven­til und das Feh­len eines ord­nungs­ge­mä­ßen Grenz­wert­ge­bers lie­fen ca. 1000 Liter Die­sel in den Maschi­nen­raum. 

Auf­grund von Ver­let­zun­gen der bau­li­chen Vor­schrif­ten sicker­te ein Groß­teil des Öls durch die Wän­de und gelang­te über Roh­re schließ­lich in den Bach­lauf. Da der Vor­fall erst sehr spät bemerkt wur­de, hat­te sich der Ölfilm bereits über meh­re­re Kilo­me­ter aus­ge­wei­tet. 

An meh­re­ren Stel­len wur­de das Öl mit­hil­fe von Ölsch­lin­gen ange­staut und mit bio­lo­gi­schem Ölbin­der abge­bun­den. Eine Ent­sor­gungs­fir­ma pump­te das Öl-Ölbin­der­ge­misch mit einem Pumpfahr­zeug ab.

Eine Haupt­schwie­rig­keit bestand in der Rei­ni­gung des ver­schmut­zen Bach­ufers. Mit klei­nen Tauch­pum­pen muss­te der Ufer­rand Stück für Stück gesäu­bert wer­den, eine zeit­auf­wän­di­ge Ange­le­gen­heit.

Für nach­ge­spül­tes Öl wur­den die Ölsch­lin­gen noch meh­rer Tage in den Bächen belas­sen und spä­ter mit Öltü­chern auf­ge­nom­men.